Friday, 15. april 2011
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22:34
Klang jetzt nicht gerade begeistert. Eher so wie jemand, der den anderen jeden Moment verspeisen will. Aber sie wird sich schon wieder beruhigen. Ich jedenfalls habe seit diesem Tag jeden Tag
penibel genau meine Ausgaben in unser neues Haushaltsbuch eingetragen. Und sie auch. Und am Ende des Monats habe ich dann alle Kosten in Rubriken wie Essen, Kleidung, Zigaretten, Kosmetikartikel,
Haushalt und so weiter zusammengerechnet. Und siehe da, der Übeltäter war gefunden: es waren doch tatsächlich die Kosmetikartikel meiner Lieben. Mag jetzt klischeehaft klingen, dass es bei Frau mal wieder die Kosmetikartikel sind, die den
Ausschlag geben. Aber ich hätte gar nicht gedacht, dass sie da für Kosmetikartikel so viel Geld ausgibt. Ich weiß ja nicht so genau, was dahinter steckt, wenn sie "Kosmetikartikel" schreibt. War
das dann ein Kosmetikartikel oder war das der gesamte Einkauf Kosmetikartikel? Zur Rede gestellt, erfuhr ich dann von ihr, dass das teuerste unter ihren Kosmetikartikel ihre Tagescreme sei. Die
koste 40 Euro und halte knapp zwei Wochen bei ihr. Ich bin fast vom Stuhl gefallen!! 40 Euro für eine dusselige Tagescreme? Aber da brauchte ich erst gar nicht mit ihr drüber zu reden. So wie sie
guckte und von ihrer Creme sprach, musste es etwas Heiliges sein. Zum Glück war sie aber damit einverstanden, dass sie das in Zukunft nicht mehr aus der Haushaltskasse bezahlt. Sie hätte da gar
nicht drüber nachgedacht.... Na, ich will ihr das mal glauben... ;)
von hoggenso
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Tuesday, 12. april 2011
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17:00
Die gemeinsame Haushaltskasse ist ja schon keine schlechte Sache. Schließlich ist es auch irrsinnig, jedes Stück Schinken, den man gegessen hat und jeden Löffel Marmelade genau nach Größe und
Gewicht auseinander zu rechnen. Sollte man am besten wohl noch die Blatt Klopapier abzählen, damit man die Kosten gerecht verteilen kann? Das wäre ja verrückt! Nein, aber das mit dem
Haushaltsbuch habe ich ihr dann auch gleich, als wir uns abends sahen, vorgeschlagen. Sie guckte mich daraufhin mit großen Augen an, sagte gefühlte zehn Minuten nichts und sagte dann: "Von mir
aus. Wenn dich das glücklich macht, dann machen wir das."
von hoggenso
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Saturday, 9. april 2011
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10:01
Mein Freund meinte, dass es keine gute Idee gewesen sei, dass ich mit meiner Freundin eine gemeinsame Haushaltskasse habe. Je lieber der Freund, sagte er, desto genauer die Rechnung. Deshalb
sollte man so etwas nie tun. Das sei zwar nett gemeint, führe aber zu nichts, da Frauen für das Geld das Mannes so was sind wie ein schwarzes Loch für den Planeten. Also, nichts Gutes! Dazu
sollte man sagen, dass mein bester Freund gerade eine unschöne Trennung hinter sich hat und daher vielleicht gerne mal den einen oder anderen Spruch über Frauen loslässt, der eigentlich gar nicht
zu ihm passt und ihn wie ein Neanderthaler erscheinen lässt. Er schlug dann noch vor, dass wir doch ein Haushaltsbuch einführen sollten. Diese Idee wiederum fand ich hervorragend. Ich habe mich
nämlich schon immer gefragt, wo das viele Geld bleibt - auch schon bevor ich mit meiner Freundin eine gemeinsame Haushaltskasse hatte!
von hoggenso
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Tuesday, 5. april 2011
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16:01
Guter Rat kann ganz schön teuer sein! In diesem Fall kam der gute Rat von meinem besten Freund. Ich hatte mit ihm darüber gesprochen, dass ich seitdem ich mit meiner Freundin zusammen gezogen sei
irgendwie viel weniger Geld im Portemonaie habe als vorher und das, obwohl wir doch eigentlich zusammen gezogen waren, damit wir uns die doppelten Mietkosten ersparen. Da müsste doch dann
eigentlich nach Adam Riese bei rauskommen, dass ich am Ende des Monats mehr vom Geld übrig habe. Anfangs dachte ich noch, dass es daran liegen könnte, dass wir ja, kurz nachdem wir eingezogen
sind, immer noch recht viele Anschaffungen zu machen hatte. Da fehlte dieses und jenes, was man irgendwie doch noch nicht hatte oder aber aus der alten Wohnung nicht mehr mitnehmen wollte. Doch
nachdem wir dann schon seit über einem halben Jahr in der neuen Wohnung wohnten, wurde ich doch langsam stutzig. Wo war das Geld geblieben?
von hoggenso
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